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Was passiert, wenn ein Partner insolvent wird?

Vor über 2 Monaten aktualisiert

Wenn ein Partner (Loan Originator) insolvent wird, verwaltet Debitum den gesamten Recovery-Prozess im Namen der Investoren.

Asset-Backed Securities (ABS)

Bei ABS sind die Ansprüche der Investoren durch ein Pfandrecht auf das zugrunde liegende Darlehensportfolio (die „Assets“) gesichert.

Debitum agiert als Collateral Agent und hält dieses Pfandrecht für alle Investoren in diesem spezifischen Pool. Wenn der Partner insolvent wird, setzt Debitum dieses Pfandrecht durch.

Das ermöglicht uns:

  1. Die Kontrolle über das zugrunde liegende Darlehensportfolio zu übernehmen.

  2. Den Recovery-Prozess direkt zu steuern.

  3. Eingezogene Gelder an Investoren zu verteilen.

Dieses Pfandrecht ist so ausgestaltet, dass Investoren in Bezug auf diese spezifischen Assets Vorrang vor anderen allgemeinen Gläubigern des Partners haben.

Debitum hält typischerweise zusätzliche Sicherheiten (wie Portfolioverpfändungen oder Bürgschaften) vom Partner. Wir würden den Prozess der Mittelrückgewinnung über diese Sicherheiten einleiten.

Wenn der Partner die Buyback Obligation vor der Insolvenz nicht erfüllt hat, stützt sich die Recovery hauptsächlich auf die zugrunde liegenden Assets und die zusätzlichen Sicherheiten, die Debitum hält. Es ist unwahrscheinlich, dass ein insolventer Partner den Buyback erfüllen kann.

Der Recovery-Prozess kann komplex sein und hängt stark von der Rechtsordnung und den für diesen Partner vorhandenen Sicherheiten ab.

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